Ăśber mich
Wie Francis Fukuyama nach dem Fall der Sowjetunion verkündete, sollte unsere Welt in eine Utopie übergehen. Doch dann kam der 11. September – und alles änderte sich. Seit dem Ende der wenigen „goldenen Jahre“ am Ende des 20. Jahrhunderts lebt die Welt in einer Phase permanenter Anspannung.
Neben beeindruckenden technologischen Entwicklungen, zuletzt im Bereich der künstlichen Intelligenz, erleben wir zugleich massive Herausforderungen: Massenmigration, die negativen Auswirkungen des Internets und der sozialen Medien, einen dramatischen Bevölkerungsrückgang und eine sinkende Geburtenrate, die unweigerlich zu noch größerer Generationenungerechtigkeit führen wird.
Die Welt, wie sie unsere Eltern und Großeltern noch kannten, existiert seit über zwei Jahrzehnten nicht mehr. Die westliche Kultur und Lebensweise ist heute bedroht wie nie zuvor – von außen durch Kriege, von innen durch den Kulturkampf und letztlich in jedem einzelnen von uns.
Der „Woke“-Gedankenvirus vertieft die Kluft zwischen einer abgehobenen Minderheit, die im Elfenbeinturm sitzt und aus der Berliner Blase auf den Rest der Gesellschaft herabblickt, und der Mehrheit der Bürger, die mit der Lage im Land unzufrieden ist. Die Lebensrealität der Menschen hat kaum noch etwas mit den Wunschvorstellungen jener zu tun, die sich im linken Lager (in Deutschland vor allem Rot-Rot-Grün) verorten.
Ich verstehe mich als Konservativer – jemand, der das Label „rechts“ nicht scheut. Begriffe haben Macht, und wir dürfen niemals zulassen, dass jene, die sich anmaßen, über richtig und falsch zu entscheiden, die Deutungshoheit über unsere Sichtweisen erlangen. Die größte Bedrohung für unsere Gesellschaft geht von der antisemitischen, islamistischen und linksideologischen Linie aus, die alles hasst, was uns ausmacht.
Ihr Rassismus gegen Weiße, ihre Ablehnung des Christentums und der christlich-abendländischen Werte, ihre Verachtung für Patriotismus und ihre selbstgerechte Selbstinszenierung stehen diametral unserer gesamten Zivilisationsgeschichte gegenüber. Konservativ zu sein bedeutet, die richtigen und wichtigen Werte für unser Zusammenleben zu bewahren – und sie gegen die Übergriffe der ideologisch Verbitterten zu verteidigen. Unsere Meinungsfreiheit ist das höchste Gut in Deutschland. Doch diese Kräfte akzeptieren keine andere Meinung als ihre eigene.
Ich bin Matthias: Autor, Online-Marketing-Experte und leidenschaftlicher politischer Beobachter. Ich habe Theologie, Geschichte (mit Schwerpunkt Mittelalter und Neueste Geschichte) sowie Deutsch als Fremdsprache an der Universität Trier studiert und engagiere mich ehrenamtlich in verschiedenen Vereinen.
Nebenbei helfe ich kleineren Unternehmern und Vereinen, online sichtbarer zu werden und ihren Auftritt zu professionalisieren. Neben meinem Interesse an der Börse beschäftigen mich Spieltheorie, Philosophie, Fitness und Kochen. Als Ausgleich spiele ich gerne gemeinschaftliche Spiele wie Dungeons & Dragons, Lasertag oder MOBAs. Außerdem bin ich politisch aktiv und liebe es, zu diskutieren.
FAQ: Häufige Fragen und Antworten
Wer Politik und Gesellschaft ernsthaft verändern möchte, braucht nicht nur Überzeugungen, sondern auch Antworten auf die praktischen Fragen, die damit verbunden sind.
Genau hier setzt unser FAQ-Bereich an. Viele Menschen wollen wissen, wie die Zusammenarbeit aussieht, welche Kosten entstehen, welche Leistungen konkret angeboten werden und wie man selbst aktiv werden kann.
Andere interessiert, wie sich Ideen umsetzen lassen und welche Instrumente dafür zur Verfügung stehen. Um Klarheit zu schaffen, habe ich die häufigsten Fragen gesammelt und so beantwortet, dass sie verständlich, direkt und ohne unnötiges Fachchinesisch bleiben. Dieser Bereich soll Orientierung geben, Vertrauen schaffen und den Einstieg erleichtern – denn wer informiert ist, kann mitentscheiden und aktiv dazu beitragen, Deutschlands Zukunft mitzugestalten.
Was ist das aktuell größte Problem in Deutschland?
Schon Horst Seehofer hat es richtig erkannt: „Die Migration ist die Mutter aller Probleme.“ Deutschland ist vollkommen überfordert, egal, ob es die einzelnen Gemeinden, die Kommunen sind, die alleine mit ihren Problemen gelassen werden oder der Bund. Wir haben in Deutschland zu viele Goldstücke und zu wenig qualifizierte Facharbeiter – dabei müsste es in hohem Maße umgekehrt sein.
Dieses Problem kann nur eine deutlich vereinheitlichte und restriktivere Migrationspolitik bereinigen. Polen beispielsweise nimmt mit über 95% nur christliche Flüchtlinge auf und hat keines unserer deutschen Probleme. Das Problem bei uns entsteht, weil Linke meinen Deutschland müsste die ganze Welt aufnehmen und retten. Dabei hat schon Peter Scholl-Latour gewusst: „Wenn man ganz Kalkutta aufnimmt, hilft man nicht Kalkutta – man wird Kalkutta.“ Und was dabei gar nicht gedacht wird, um einmal eine Lanze für wirklich alle gut integrierten Migranten oder Menschen zu brechen, die tatsächlich Opfer von Verfolgung wurden. Liberale Muslime sind die größten Opfer von Islamisten in Deutschland.
Die Menschen, die wirklich unsere Hilfe brauchen, werden in die gleichen Aufnahmestellen wie Salafisten gesteckt, eingeschüchtert, verletzt oder sogar abgestochen. Die Logik weißer linker Frauen ist dabei ebenso vollkommen sinnentleert, in einem Kalifat wären sie die Gruppe, die die wenigsten Rechte hätte und dennoch marschieren die Seite an Seite mit Befürwortern der Hamas. Wer dieses Paradox kritisiert, ist in ihren Augen aber ein Menschenfeind und Nazi – das muss man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen.
Wäre eine gemeinsame europäische Armee besser oder sinnvoller als eine Vielzahl kleiner Armeen?
Tatsächlich überwiegen in meinen Augen die Vorteile einer gesamteuropäischen Armee und Sicherheitsinfrastruktur. Das liegt hauptsächlich an folgenden Gründen: Gemeinsamer Technologieaustausch und Vereinheitlichung der Waffensysteme. Seien wir ehrlich, wir reden über Verteidigungspolitik, nicht das Berliner Abitur;
Die Orientierung müsste immer am höchsten Standard ausgerichtet werden. Mit gemeinsamen Systemen sinken die Produktions- und Wartungskosten. Zudem führen gesamteuropäische Zusammenarbeiten zu einem höheren Grad an Innovation. Kürze Entscheidungswege im Ernstfall, eine zusammenhängende Organisation kann wesentlich schneller agieren, als 20+ mehr oder weniger fähige einzelne Glieder. Die geopolitische notwendige Mannstärke: Eine gesamteuropäische Armee wäre auch eine Machtdemonstration gegenüber potenziellen Bedrohungen.
Wie stehst Du zum Nahost-Konflikt?
In Israel wird unsere Freiheit auf vielfache Art und Weise verteidigt. Nicht nur sind Terrororganisationen, wie die Hamas, der Feind des Westens, sprich unserer Kultur, Werte und unserer Lebensweise, sie sind auch Mörder, Entführer und Vergewaltiger, die ohne Bedenken all jene, die Queers for Palestine rufen, von dem nächsten Gebäude herunterstürzen würden.
Man sieht es täglich in Berlin was passiert, wenn man denen die gleich denken, politischen Raum gibt: Eine Demonstration für das Kalifat in Deutschland unter Scharia-Recht und das Gerichte diese Aufmärsche gegen unsere Demokratie erlauben, zeugt nur von der ideologischen Verblendung der zuständigen Richter.
Begeht Israel dort Völkermord? Die Antwort lautet ebenso Nein. Jeder Staat hat das Recht sich und seine Bürger zu verteidigen. Nur weil man das im rot-grünen Elfenbeinturm vergessen hat, macht es das nicht unwahr. Das die Hamas überhaupt sich so weit aufbauen konnte, hat auch seine Gründe an den Palästinahilfen, die die Grünen so vehement durchgesetzt haben und verteidigten, obwohl nachweislich der Großteil der Mitarbeiter dieser NGOs“ kompromittiert waren und direkte Verbindungen oder sogar sich zu den Hamas bekannt haben.
Wir haben es mit einer kompletten Verdrehung aller politischen Tatsachen zu tun, wenn man Israel oder deren Armee als Nazis bezeichnet. Grundsätzlich sollte man meines Erachtens jeden, der in Deutschland „Tod den Juden“, oder „From the river to the sea“ ruft, und der sich illegal hier befindet oder Asyl bekommen hat o.ä. sofort, aber sofort abschieben. Nicht erst zurück in die Unterkunft, sondern direkt zum Flughafen. Italien macht es vor, ein islamistischer Prediger ruft im TV zur Vernichtung von Israel auf, einen Tag später, saß er auf Anweisung von Georgia Meloni im Flugzeug.
Was sagst Du zur der Epidemie der männlichen Einsamkeit?
Obwohl ich großer Technologieoptimist bin, muss man zugeben, dass nicht alle technischen, vor allem digitalen Entwicklungen einen positiven Verlauf genommen haben. Teil dieses Kosmos ist auch die Epidemie der männlichen Einsamkeit. Männer, vor allem, Männer in Großstädten sind so einsam und Single wie nie zuvor. Dies liegt an vielen, zusammenhängenden Gründen, unter anderem der überaus großen toxischen Weiblichkeit, die auf Dating-Apps regelrecht zelebriert wird.
Die Pandemie hat ihr übriges dazu beigetragen, ebenso wie schwindende traditionelle Werte, längere Onlinezeiten, Social Media Druck (inkl. Simping; OnlyFans bei Frauen), der Rückgang typischer „männlicher“ Möglichkeiten zum Austausch, allen voran dem Vereinsleben, dem Wegfall von dritten Orten (Kneipen, Jugendzentren etc.) und dem Fehlen männlicher männlicher Rollenbilder (Aufwachsen ohne Vater, keine Lehrer in Grund- und weiterführenden Schulen).
Letztlich haben wir in Deutschland auch Regionen mit einem merklichen Männerüberschuss, besonders in Ostdeutschland, die den Mangel an Datingmöglichkeiten, zu einem existenziellen Problem machen. Habe ich dafür eine kurzfristige Lösung – Nein. Dieses gesamtgesellschaftliche Problem wird sich nicht über Nacht lösen, es bedarf hier klarer Reflexion und einer Ableitung von Maßnahmen, bspw. Weniger Radwege in Peru, dafür mehr Unterstützung von Jugendzentren.
Was bedeutet „konservativ“ für Dich persönlich?
Konservativ bedeutet für mich, das zu schützen, was sich in der Vergangenheit als Gut und Richtig erwiesen hat. Man sollte nicht an einer Tradition nur um der Traditionen willen festhalten, jede gesellschaftliche Entwicklung darf hinterfragt und geändert werden, wenn sie nicht mehr zeitgemäß ist, aber eine Regelung nur zu ändern, weil man sich aktivistisch betätigen möchte, da driftet es leicht in einen Bereich ab, der von vernünftig denkenden Menschen nicht mehr ernst genommen werden kann. Wenn das Wort Spielplatz jetzt rassistisch sein soll und durch den Terminus „Spiel- und Aktionsfläche“ (wie in Köln 2025 geschehen) ersetzt werden soll, konservativ zu sein, heißt gegen solchen Mumpitz sich zur Wehr zu setzen.
Woher stammen deine Informationen und Quellen?
Neben dem Lesen und Nachsinnen über die oben genannten literarischen Quellen, beziehe ich meine Neuigkeiten von konservativen Blättern, allen voran Die Welt.
Ich beziehe meine Informationen aus einer sorgfältig kuratierten Auswahl an Quellen, die meiner eigenen politischen Haltung entsprechen: konservativ, faktenorientiert, meinungsstark – aber niemals blind ideologisch. Mein Anspruch ist es, politische Entwicklungen nicht nur zu kommentieren, sondern sie im Licht westlicher Traditionen, freiheitlicher Werte und gesunder Skepsis gegenüber ideologischer Übertreibung zu analysieren.
Bücher und Autoren, die mein Denken prägen:
Ein zentrales Fundament meiner politischen Reflexion bilden Werke von Autoren wie Douglas Murray, dessen Bücher The Madness of Crowds und The War on the West brillant die Gefahren identitätspolitischer Überdehnung und das gezielte Zersetzen westlicher Werte offenlegen.
Ebenso inspirierend ist Sir Roger Scruton, der in How to Be a Conservative sowie Conservatism: An Invitation to the Great Tradition eindrucksvoll erklärt, warum Bindung, Verantwortung, Schönheit und Tradition essenziell für ein funktionierendes Gemeinwesen sind.
Internationale Medien, die ich regelmäßig konsultiere:
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Daily Wire: Pointiert, wertkonservativ und kulturkritisch; besonders Formate von Matt Walsh bieten klare Analysen zu Gesellschaft und Familie.
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The Spectator (UK) – konservativ-intellektueller Zugang zur Weltpolitik.
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The American Conservative für außenpolitischen Fragen aus amerikanischer Sicht und grundsätzliche Wertekritik.
Deutschsprachige Quellen meines Vertrauens:
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WELT.de WELT ist mein Favorit und bietet solide Analysen, kritische Kommentare und eine liberalkonservative Grundlinie.
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Cicero – Magazin für politische Kultur bietet nspruchsvolle Essays, oft quer zum medialen Mainstream, mit Platz für klassische wie moderne konservative Positionen.
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Junge Freiheit – Nicht angepasst, mit klarer Haltung zu Themen wie Meinungsfreiheit, Identität, Migration und Nation.
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NZZ (Neue Zürcher Zeitung) – aus der Schweiz, aber mit hoher Relevanz für den deutschsprachigen Diskurs: wirtschaftsliberal, freiheitlich, kultiviert.
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Tichys Einblick: Kritisch gegenĂĽber links-progressiver Hegemonie und EU-Zentralismus, mit Schwerpunkt auf Meinungsfreiheit, Wirtschaft, Migration und Energiepolitik.
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Achse des Guten: Autorenblog, der klassische liberale, wirtschaftskonservative und libertäre Positionen zusammenbringt.
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FĂĽr technische Neuigkeiten (trotz des Genderns) T3N.
Welche Literaturempfehlungen, YouTube-Kanäle oder Online-Zeitungen / Zeitschriften kannst Du geben?
Zu meinen zentralen Empfehlungen gehören die Bücher von Roger Scruton, einem der bedeutendsten konservativen Philosophen unserer Zeit. In How to Be a Conservative (2014) und Conservatism: An Invitation to the Great Tradition (2017) erklärt er, warum Werte wie Schönheit, Verpflichtung, Eigentum und Nation nicht rückwärtsgewandt, sondern überlebensnotwendig für eine gesunde Gesellschaft sind.
Nicht weniger eindringlich ist Douglas Murray, dessen Bücher The Madness of Crowds (2019) und The War on the West (2022) die Auswüchse identitätspolitischer Bewegungen, kultureller Selbstverachtung und moralischer Doppelmoral im Westen analysieren – scharf, elegant und tief beunruhigend.
Eine philosophische Tiefenschärfe findet sich bei Eric Voegelin, der bereits 1938 in Die politischen Religionen beschrieb, wie moderne Ideologien religiöse Funktionen übernehmen und damit gefährliche Ersatzglaubenssysteme schaffen. Wer verstehen will, warum politische Bewegungen manchmal mehr an Sekten als an rationale Debatten erinnern, findet hier Antworten.
Ein Klassiker des angloamerikanischen Konservatismus ist Russell Kirks The Conservative Mind (1953), das den Ursprung konservativen Denkens von Edmund Burke bis in die Moderne nachzeichnet – und damit eine geistige Alternative zum flachen politischen Zeitgeist bietet.
Ökonomisch geprägt hat mich Friedrich August von Hayek, dessen Der Weg zur Knechtschaft (1944, dt. 1971) ein zeitloser Warnruf gegen staatliche Allmacht, planwirtschaftliche Übergriffe und die Illusion der totalen Steuerbarkeit menschlicher Gesellschaft ist.
Im deutschsprachigen Raum haben mich mehrere Bücher stark beeinflusst. Dazu zählt Rolf Peter Sieferles Finis Germania (postum 2017), das mit großer analytischer Schärfe und historischem Bewusstsein die Frage nach Identität, Schuld und dem moralischen Selbstverständnis der Bundesrepublik stellt.
Thilo Sarrazin hat mit Deutschland schafft sich ab (2010) eine der wichtigsten Debatten über Migration, Bildung und nationale Selbstachtung angestoßen. Sein späteres Werk Feindliche Übernahme (2018) geht noch weiter und stellt die systemischen Herausforderungen dar, die durch den politischen Islam entstehen.
Ein monumentales Werk des Kulturpessimismus ist Oswald Spenglers Der Untergang des Abendlandes (1918/1922), das den Aufstieg und Verfall westlicher Hochkulturen zyklisch deutet – und dabei bis heute erstaunlich treffsicher erscheint.
Carl Schmitt wiederum liefert mit Der Begriff des Politischen (1932) eine pointierte und umstrittene Definition des Politischen als Unterscheidung von Freund und Feind – ein Buch, das nicht jedem gefallen wird, aber niemandem gleichgültig bleiben kann.
Michel Houellebecqs Unterwerfung (2015) ist für mich eines der eindrücklichsten Romane der Gegenwart: Ein fiktives, aber durchaus realistisches Szenario, in dem Frankreich von einer islamischen Partei regiert wird – und die kulturelle Kapitulation der Eliten als stillschweigende Zustimmung beschrieben wird.
Charles Murray, gemeinsam mit Douglas Murray oft genannt, zeigt in Coming Apart (2012), wie tief die soziale Spaltung Amerikas tatsächlich reicht – zwischen Elite und Arbeiterklasse, Bildung und Verfall, Stabilität und Chaos.
Alan Bloom hat mit The Closing of the American Mind (1987) bereits in den 80er Jahren vorausgesehen, was heute an Universitäten Realität ist: Der Verlust geistiger Tiefe und der Triumph von Beliebigkeit und „gefühlter Wahrheit“ über objektives Denken.
Ein Schlüsselwerk für das Verständnis geopolitischer Ordnungen ist Samuel P. Huntingtons Kampf der Kulturen (1996), in dem er die Welt nicht mehr entlang ideologischer, sondern zivilisatorischer Bruchlinien erklärt – ein Werk, das in einer multipolaren Welt an Relevanz gewinnt.
Aus der antiken Philosophie empfehle ich Aristoteles mit Politik und der Nikomachischen Ethik (beide 4. Jh. v. Chr.) – die Grundlagen für staatsbürgerliche Tugend, Gemeinwohlorientierung und Maß. Ebenso prägend: Augustinus’ Confessiones (ca. 397 n. Chr.), ein theologisches und philosophisches Meisterwerk über Schuld, Ordnung, Reue und göttliche Gnade.
Friedrich Nietzsche, obwohl kein Konservativer, ist unverzichtbar für das Verständnis des modernen Werteverfalls. Seine Werke Jenseits von Gut und Böse (1886) und Zur Genealogie der Moral (1887) analysieren mit brutaler Klarheit die inneren Widersprüche westlicher Moral und die psychologischen Mechanismen von Macht und Verdrängung.
Ebenso grundlegend ist für mich die Bibel – nicht nur als religiöser Text, sondern als kulturelles, moralisches und sprachliches Fundament unserer Zivilisation. In ihr wurzeln Begriffe wie Barmherzigkeit, Schuld, Vergebung, Pflicht und Menschenwürde – alles andere als veraltet.
Ähnlich identitätsstiftend ist Das Rolandslied (ca. 1100) – ein frühmittelalterliches Heldenepos, das in der Verteidigung des christlichen Abendlandes, der Loyalität zum König und dem Opfergedanken zentrale Werte unserer Kultur verdichtet.
Wer sich mit aktuellen Fragen jenseits parteipolitischer Rhetorik befassen möchte, dem empfehle ich Julian Nida-Rümelins Worüber wir nachdenken müssen (2022). Auch wenn der Autor nicht konservativ ist, so liefert er wertvolle Impulse zu Verantwortung, rationaler Bildungspolitik und dem Schutz unserer demokratischen Grundordnung.
Abschließend sind auch einige literarische Werke für mein politisches Denken prägend: George Orwells 1984 (1949) und Animal Farm (1945) zeigen, wie Sprache, Überwachung und Ideologie Gesellschaften formen – oder zerstören. Aldous Huxleys Brave New World (1932) hingegen beschreibt eine Welt, in der die Menschen sich freiwillig ihrer Freiheit entledigen – zugunsten von Lust, Ablenkung und scheinbarem Frieden. Vielleicht die erschreckendste Dystopie von allen.
Bin Ich der richtige Leser fĂĽr diesen Blog?
Du bist an der richtigen Stelle angekommen, wenn Du ernsthaft an einer Lösung der Probleme in Deutschland interessiert bist und nicht vor den Missständen, die uns täglich vor Augen geführt werden, diese verschließt.
Ein oder mehrere Messerangriffe pro Tag, jeden dritten Tag (*2024) in Berlin Gruppenvergewaltigungen, Die Polizei verliert die Kontrolle über manche Parks und andere Areale in Deutschlands, Krankenhauspersonal und Ersthelfer werden attackiert – wenn Du Dir ein besseres, ein anderes Deutschland wünschst, freue ich mich, wenn meine Beiträge dich bereichern.
Wie finanzierst Du den Blog – gibt es Werbung oder Sponsoren?
Der Blog hat keine Sponsoren, sondern wird von mir eigenständig finanziert. Solltest Du jedoch meine Arbeit unterstützen wollen, weil sie Dir gefällt und Du auch an zukünftigen Analysen und Kritiken unserer politischen Entscheidungsträger interessiert bist, dann kannst Du gerne mir eine kleinen Spende über Kofi zukommen lassen. Den Link findest Du hier: Mein Kofi
Wie stehst du zu gesellschaftlichem Wandel und Tradition?
Vieles von dem, was als angebliche Errungenschaft gefeiert wird, ist genau dies: Angeblich. Die Wahrheit ist, es handelt sich häufig um Rückschritte. Der größte Verlust unserer Gesellschaft ist bedingt durch einen moralischen Relativismus. Moralischer Relativismus ist, um es in aller Klarheit zu nennen, ein Vergehen, ja eigentlich schon eine Sünde an seinen Mitmenschen, unserer westlichen Kultur, unserem Verständnis von Richtig und Falsch. Man muss es sich einfach mal überlegen.
Wenn etwas falsch ist, zum Beispiel die Kinderehe zwischen einem Mann und einer Zwölfjährigen, dann spielt es absolut keine Rolle, ob derjenige das Mädchen in sieben Kilometern Umkreis oder in 3000 Kilometern Umkreis ehelichen und deflorieren möchte – könnte man annehmen. Die Wahrheit ist leider, dass es Menschen gibt, die ein solches Verbrechen dann mit Verweis auf „Es ist ja eine andere Kultur“ rechtfertigen. Solche Menschen dürften keinen Einfluss ausüben, sie zerstören damit aktiv unser europäisches Fundament, unsere Lebensgrundlage, man muss man immer möglich, ihren Einfluss zurückdrängen.
Warum links sein 2025+ zum gesellschaftlichen Untergang fĂĽhrt
Die obige Frage führt zur Nächsten. Es gibt den Ausspruch: „Wer mit 20 nicht links ist, hat kein Herz, wer mit 40 noch links ist, hat keinen Verstand.“ Vielleicht hatte dieses Zitat während des deutschen Wirtschaftswunders einmal seine Berechtigung. Wer heutzutage links ist, der verspielt seine eigene oder die Zukunft seiner Kinder. Deindustrialisierung führt nicht zu mehr Prestige für Deutschland, es führt zu unserem Untergang. Ein sozialistische Umverteilungsgesellschaft hat nicht alle reich, sie macht vielmehr alle arm.
Enteignungen sorgen sicherlich nicht für eine faire Verteilung von Wohnungen und das Leben auf Kosten des Staates nicht für höhere Lebensstandards für Alle. Wohlstand muss erwirtschaftet werden. Aber Matthias, was ist mit denen, die nicht arbeiten können? Es gibt einen deutlichen Unterschied zwischen Menschen die können, aber nicht wollen und denjenigen, die wollen, aber nicht können. Ich persönliche kenne Menschen aus dem Stahlbau, die aufgrund von unverschuldeten Unfällen ihr Leben an nichts mehr heben und sich länger bewegen können, das ist aber etwas völlig anderes, als der Arbeitsunwillige, der lieber seinen Sozialbetrug in der RTL-Doku an ein Millionenpublikum offenbart.
Wem schadet links sein eigentlich am meisten? Das sieht man am besten in multiethnischen Gemeinschaften, vor allem in den USA, die noch stärkere Diversifizierungsprogramme haben als bei uns in Deutschland. Weiße alleinerziehende Mütter, sind die Gruppe an Menschen, die von allen Gruppen am meisten unter linker Politik leiden. Und trotzdem oftmals die lautesten Befürworter. Wie Ahmad Mansour schon sagte: „Leicht bekleidete, oder blonde Mädchen und Frauen“ sind für sie nichts wert. Jeder deutsche Mann, der sich um seine Freundin oder Frau sorgt, der müsste zum Verstand kommen.
Es vergeht kein Tag, an dem kein führender Ökonom, kein Vorsitzender einer Gewerkschaft oder ein Unternehmensvertreter vor den Auswirkungen linker Politik warnt, ob es Migration, Bürgergeld oder Steuern ist, es wird Zeit diese Warnungen endlich ernst zu nehmen, bevor die Zustände unumkehrbar werden.
Wie stehst Du zum Datenschutz und anderen Einschränkungen, wie der DSGVO in Deutschland und Europa?
Manchmal hat man das Gefühl das deutsche Behörden und vor allem jeder, der sich Datenschützer, Datenschutzanwalt oder etwas ähnliches nennt, aber es trifft ebenso auf ganz viele Bürger zu, die damit beruflich nichts zu tun haben, sich auf den Datenschutz einen r*nterholen oder zumindest einen Fetisch entwickelt haben.
Der Datenschutz ist eine der größten Hemmschwellen für die Entwicklung Deutschlands und eine Selbstverstümmelung unseres Staates. Die Anzahl an Menschen, die privat weder WhatsApp, Facebook, Instagram, LinkedIn, TikTok, Amazon, Spotify, Netflix, Google usw. nutzt, sollte man einmal beziffern, wahrscheinlich liegt sie unter einer Promille in Deutschland.
Und dennoch geben diese Menschen dort ihr Innigstes Preis, gleichzeitig wollen sie aber, dass einzelne Behörden vom Staat untereinander nichts austauschen dürfen, weil ihm das zu viel Macht gebe. Wie viel Geld man einsparen und den Bürger entlasten könnte, wenn man ein einheitliches System hätte, welches alle staatlichen Interessensphären von Jobcenter bis Finanzamt und Ministerien usw. bündeln würde – man könnte meinen es wäre eine Utopie, würden andere Länder es nicht schon lange umgesetzt haben.

